SEO - Strukturierte Daten

Was sind strukturierte Daten und wieso solltest du sie für SEO einsetzen?

“Strukturierte Daten” sind ein Sammelbegriff für alle Informationen, die einem vorgefertigten Datenmodell folgen - und ihr Einsatz lohnt sich besonders im SEO! Denn mit ihrer Hilfe können wir Suchmaschinen besser erklären, worum es bei unseren Inhalten geht.

Das hat es mit strukturierten Daten im SEO auf sich

Wenn Daten einem vorgefertigten Modell folgen, werden sie gemeinhin als “strukturiert” bezeichnet. Dabei kann es sich sowohl um ein hochkomplexes Big-Data-Warehouse als auch eine Excel-Liste mit 2 Spalten und 5 Einträgen handeln - folgen die Informationen einer Struktur, sind sie strukturiert.

Auf den ersten Blick hat der Einsatz dieser Methode keine Vorteile für unsere Search Engine Optimization: Google ist es herzlich egal, wie wir unsere Daten organisieren. Auf unser Ranking hat dies keinen Einfluss.

Die Verwendung von strukturierten Daten bringt aber eine Reihe von anderen Vorzügen mit sich, die uns weiterhelfen, wie zum Beispiel ein Support der semantischen Suche, Rich Results oder den Google Knowledge Graph.

Vorteile strukturierte Daten

Nutzt du strukturierte Daten, hilft das zwar nicht deinem Seiten-Ranking, aber zahlreiche andere Vorteile warten auf dich. Dazu zählen zum Beispiel:

1. Der Google Knowledge Graph
Google arbeitet seit einiger Zeit an seinem Knowledge Graph, einer Datenbank, die Wissen über Personen, Marken, Orte usw. sammelt und in den Suchergebnissen an oberster Stelle in einer Infobox ausspielt. Wenn du schon einmal eine Suchanfrage abgegeben hast, stehen die Chancen gut, dass dir so ein Knowledge Graph begegnet ist.

Eine eigene Infobox dieser Art zu haben ist ein sehr lohnenswertes Ziel, denn sie haben eine extrem starke Wirkung auf den Leser. Was in diesem Knowledge Graph steht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit geglaubt, denn es strahlt eine gewisse Autorität aus. Umso wichtiger daher, dass du selbst den Inhalt bestimmst.

2. Rich Results
Wenn Suchresultate mit visuellen Informationen angereichert werden, spricht man gemeinhin von “Rich Results”. Darunter fallen zum Beispiel auch die bekannten Rich Snippets. Die Vorzüge solcher Ergebnisse sind nicht zu verachten, denn sie steigern nachweislich deinen Traffic. Strukturierte Daten helfen dir, Richt Results zu erlangen.

3. E-A-T
Google mag Webseiten am liebsten, die “Expertise” (E), “Authoritativeness” (A) und “Trust” (T) ausstrahlen - und belohnt diese mit mehr Aufmerksamkeit. Durch den Einsatz strukturierter Daten kannst du Informationen zu deiner Seite, ihren Verfassern, Inhalten usw. bereitstellen und deinen E-A-T-Wert so nach oben drücken.

Wie kann man strukturierte Daten einsetzen?
Strukturierte Daten sind also ziemlich nützlich. Zeit, uns mit der konkreten Umsetzung zu befassen.

Möchtest du deine Informationen dem Google Datenmodell anpassen (oder jedem beliebigen anderen Datenmodell…), musst du dessen Regeln befolgen. Das bedeutet, dass die Daten im korrekten Format/der korrekten Syntax vorliegen müssen. Nur so kann Google, bzw. die Maschine am anderen Ende, alles korrekt lesen.

Um dich an die Vorgaben zu halten, musst du diese natürlich erst einmal kennen. Schema-Markup ist hier das übliche und anerkannte Format, auf das du dich konzentrieren solltest, wenn du deine Daten strukturieren möchtest.

Es gibt dir für verschiedene Informationsarten entsprechende Annotationen an die Hand, mit denen du alles passend definieren kannst. Weichst du von diesen Vorgaben ab, kann der entsprechende Datensatz jedoch nicht mehr korrekt interpretiert werden.

In der Praxis
Für den Einsatz strukturierter Daten gibt es mehrere Formate, die infrage kommen. Das einfachste (und auch von Google empfohlene) ist “JSON-LD”.

Das oft lästige taggen von HTML-Elementen, das von anderen Methoden teilweise verlangt wird, entfällt hier. Es genügt stattdessen, einen großen Code-Block hinzuzufügen, der die wichtigsten Informationen (natürlich in der korrekten Syntax) enthält.

Hierzu fügen wir an einer beliebigen Stelle im Head oder Body folgenden Block ein:

<script type="application/ld+json">
{
Hier stehen unsere strukturierten Daten in der korrekten, von Schema-Markup vorgegebenen Syntax. Zum Beispiel:
“@type”
“name”:
“description”:
Und weitere
}
</script>

Möchtest du hingegen die Daten jeweils dort strukturieren, wo sie im Code auftauchen, kannst du das Microdata Konzept verwenden. Für eine Organisation nutzt du zum Beispiel

<p itemscope itemprop="organization" itemtype="https://schema.org/Organization">
<a href="URL der Organisation" itemprop="url">
<span itemprop="name">Name der Organisation</span></a>
<span itemprop="description">Beschreibung des Inhalts</span>
Contact us at: <span itemprop="email">E-Mail-Adresse</span>
</p>

An einer beliebigen Stelle.

Auf den ersten Blick wirkt das sehr einfach und praktisch, aber bei größeren Anwendungen wird es schnell unübersichtlich. In solchen Fällen solltest du auf eine automatische Erzeugung zurückgreifen, wie sie zum Beispiel von einigen SEO-Plugins angeboten wird.

Gelegentlich könnte dir auch RDFa begegnen, welches Mircodata recht ähnlich ist. Auch hier wird direkt an Ort und Stelle markiert, was als strukturierte Daten erfasst werden soll. Die Syntax unterscheide sich hierbei jedoch und kann etwa so aussehen:

<p vocab="https://schema.org/" typeof="Organization">
<a href="URL der Organisation" property="url">
<span property="name">Name der Organisation</span></a>
<span property="description">Beschreibung des Inhalts</span>
Contact us at: <span property="email">E-Mail-Adresse</span>
</p>

Egal, für welche Variante du dich entschieden hast: am Ende musst du deine strukturierten Daten natürlich testen. Hierfür eignen sich das “Structured Data Testing Tool” und “Classy Schema” gleichermaßen.

Strukturierte Daten für Jedermann?
Das Bereitstellen von strukturierten Daten zählt zwar sicher nicht zu den wichtigsten Aufgaben im SEO Bereich, kann sich aber lohnen, wenn die wichtigsten anderen Punkte bereits abgearbeitet sind. Hat man nämlich einmal den Dreh raus, lässt sich die eigene Website relativ schnell entsprechend markieren.

Wenn du dir diese Mühen nicht machen möchtest, kannst du auch auf eines der vielen SEO-Plugins zurückgreifen, dass diese Aufgabe oft schon in passabler Qualität übernimmt. Es ist auch durchaus möglich, dass dein CMS selbst solche Funktionen bereitstellt.

Es ist aber nicht immer nötig, selbst die Inhalte für einen Knowledge-Graph-Eintrag bereitzustellen! Wenn deine Marke, Person, Produkt… an anderer Stelle im Internet entsprechend erwähnt wurde, entsteht so ein Infopanel manchmal ohne dein Zutun.

Das bekannteste Beispiel ist sicherlich via einer Wikipedia-Seite, denn diese werden von Google schnell und gern für die Knowledge-Graph-Datenbank herangezogen. Leider kommt nicht jeder ohne weiteres an einen solchen Eintrag, denn Wikipedias Knauserigkeit bei der Vergabe ist mittlerweile richtiggehend berüchtigt.

Aber es gibt auch andere Möglichkeiten und viele verschiedene Quellen, aus denen Google seine Informationen bezieht. Ohne Inhalte über dich/dein Produkt bei den Schwergewichten Wikipedia und Wikidata kann der Weg zum eigenen Knowledge-Graph in der Realität oft sogar einfacher sein:

Es genügt dann schon, die Daten über dein Unternehmen an verschiedenen Punkten jeweils einheitlich zu gestalten und miteinander zu verknüpfen. Hast du alle relevanten Profilseiten und Einträge entdeckt und mit dem gleichen Text versehen, werden sie mit der “sameAs Schema-Eigenschaft” zusammengeführt.

Ist dieser Vorgang abgeschlossen und deine Website mit strukturierten Daten versehen, stehen die Chancen gut, dass du in absehbarer Zeit zur eigenen Infobox kommst. Anschließend kannst du die Vorzüge genießen und dich am wahrscheinlich deutlich gestiegenen Traffic erfreuen.

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Der Hopfensee im Allgäu

Der Hopfensee

Der Ortsteil Hopfen am See liegt am Nordostufer des wunderschönen Hopfensees, der etwa 2 Kilometer lang ist und einen Umfang von rund 7 Kilometern hat. Unbedingt sollte man über die Uferpromenade in Hopfen am See flanieren und dabei grandiose Aussichten auf den See, das Schloss Neuschwanstein und die Berge der Ammergauer, Lechtaler, Tannheimer und Allgäuer Alpen genießen. Der Hopfensee ist einer der wärmsten Voralpenseen und ein echtes Freizeit- und Erholungsparadies. Der bis zu zehn Meter tiefe See entstand während der Würm-Kaltzeit durch den Lechtalgletscher.

Am malerischen Hopfensee kann man vielfältigen Sport- und Freizeitaktivitäten nachgehen. Besonders beliebt bei Einheimischen und Touristen ist das Gewässer als Badeparadies. Von Ostern bis Oktober tummeln sich Sonnenhungrige und Badefreunde im Strandbad Hopfen am See. Hier kann man auf großen Liegewiesen die Seele baumeln lassen und schöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft genießen. Ein großer Schwimmsteg mit Badeleitern führt in das erfrischende Nass des Sees, der viel Spaß beim Planschen und Schwimmen verspricht. Das Strandbad bietet seinen Gästen Wechselkabinen, Duschen und Schließfächer. Außerdem können Sonnenschirme und Liegestühle ausgeliehen werden. Die Kleinen haben die Möglichkeit sich in einer Sandkiste oder auf dem, zum Strandbad gehörenden, Abenteuerspielplatz auszutoben. Für Abwechslung sorgen ein Beach-Volleyball-Platz, Tischtennisplatten und der angrenzende Miniaturgolfplatz. Ein Lokal mit einer herrlichen Sonnenterrasse verwöhnt die Badefreunde mit leckeren und abwechslungsreichen Gerichten sowie kühlenden Getränken. Die ganze Familie kann im Strandbad Hopfen am See einen tollen Sommertag verbringen.

Neben dem Badespaß hat der Hopfensee aber noch viel mehr zu bieten. Schöne Erlebnisse und traumhafte Aussichten verspricht eine Bootsfahrt auf dem See. Am Ufer befindet sich ein Bootsverleih, bei dem man Tret- und Ruderboote ausleihen kann. In Sachen Wassersport lässt der Hopfensee auch keine Wünsche offen. Hier findet man beste Bedingungen zum Segeln, Surfen oder Wasserskifahren. Von Anglern wird das Gewässer ebenfalls geliebt. Während der Angelsaison, die hier beginnt sobald der See im Frühjahr vom Eis befreit ist, warten auf sie idyllische Naturimpressionen und ein reichhaltiger Fischbestand. Hier tummeln sich Hechte, Zander, Karpfen und zahlreiche weitere Fischarten. Ab dem 1. Mai besteht auch die Möglichkeit, vom Boot aus zu fischen. Die Angelsaison endet im Spätherbst, wenn der See wieder zufriert. Dann, wenn die umliegende Landschaft des Allgäus sich langsam in ein weißes Farbkleid hüllt, wird der Hopfensee zu einem beliebten Treffpunkt für Schlittschuhläufer, die hier vor dem grandiosen Bergpanorama ihre Kurven drehen. Auch der Allgäuer Kultsportart Eisstockschießen wird gerne auf dem Hopfensee nachgegangen. Die Füssener Einheimischen weisen die Touristen gerne in die Geheimnisse dieses Sports ein. Sehr beliebt sind im Winter Pferdeschlittenfahrten entlang der Ufer des Hopfensees. Traumhafte Winterimpressionen sind dabei garantiert.

Beste Bedingungen bietet der Hopfensee auch Wanderern und Radlern. Auf dem Hopfenseerundweg, der sich zu Fuß in etwa anderthalb Stunden bewältigen lässt, kann man die Traumlandschaft hier näher erkunden. Im Schilf des Sees entdeckt man dabei des Öfteren seltene Wasservögel, wie Haubentaucher oder Fischreiher, die hier ihre Nistplätze haben. Auf Wanderer warten auf dem Hopfenseerundweg viele unterschiedliche Eindrücke, eine zauberhafte Landschaft und tolle Aussichten auf die umliegende Bergwelt. Ein schönes Wanderziel vom Hopfensee aus ist die Burgruine Hopfen, die oberhalb des Ortsteils Hopfen am See auf einem Hügel steht. Sie ist die älteste Steinburg des Allgäus. Heute sind noch bis zu drei Meter hohe Mauerreste dieser Burg vorhanden, deren Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Sie ist vor allem deswegen sehr beliebt, da man von ihr aus unvergessliche Panoramablicke über den Allgäuer Königswinkel genießen kann. Ganz besondere Erlebnisse verspricht übrigens eine geführte Fackel-Wanderung am Abend rund um den Forggensee. Man wird dabei von einem kundigen Wanderführer begleitet, der allerlei Wissenswertes über die Region erzählt. Nähere Informationen zu dieser und weiteren geführten Wanderungen erteilt die Tourist Information in Hopfen am See.

Bestens geeignet ist der Hopfensee übrigens auch für einen Camping-Urlaub, denn an seinem Ostufer liegt ein 5-Sterne-Campingplatz, der sehr viel Luxus und zahlreiche Angebote bereithält. Bei den Campern bleiben hier keine Wünsche offen. Der Hopfensee bietet wirklich beste Bedingungen, um sich zu erholen, die Landschaft zu genießen und zahlreichen Sport- und Freizeitaktivitäten nachzugehen. Wer es jedoch gemütlicher mag kann sich auch in gemütliche Hotels in Füssen einquartieren. Unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse sind hier das ganze Jahr über garantiert.